Stimmen

Unter „Stimmen“ kommen Menschen zu Wort, die Teil der Begegnungsarbeit sind oder waren: Freiwillige, Teilnehmende, Anwohner, Mitarbeitende und Gäste. Ihre persönlichen Erfahrungen zeigen, wie Begegnung konkret wirkt – oft leise, manchmal überraschend, aber nachhaltig. Diese Perspektiven geben Einblick in die innere Dimension des Projekts jenseits von Zahlen und Fakten.

Die Midrasha 2023/24 — Zusammenleben in Zeiten des Terrors …

Die Midrasha 2023/24 — Zusammenleben in Zeiten des Terrors …

Mitten im Krieg stellten sich jüdische und arabische Jugendliche des Midrasha-Programms in der Begegnungsstätte Angst und Misstrauen. Statt Debatten setzten sie auf gemeinsames Tun: Arbeit, Kunst und Sport stärkten Vertrauen. So wuchs aus Krise Verbundenheit – ein kleiner, gelebter Weg zur Koexistenz.

Masaha – der offene Ort

Masaha – der offene Ort

Masaha ist eine alternative stationäre Einrichtung für arabisch-israelische Patient:innen in seelischen Krisen. In dörflicher Umgebung verbindet sie Psychiatrie, Kunst- und Arbeitstherapie mit klarer Tagesstruktur. Bis zu sechs Menschen finden hier für 4–12 Wochen Schutz, Rhythmus und individuelle Begleitung.

Combatants for Peace – Yair Bunzel im Gespräch

Combatants for Peace – Yair Bunzel im Gespräch

Im Frühjahr 2019 fand erstmals eine jüdisch-arabische Gedenkfeier der „Combatants for Peace“ in der Begegnungsstätte statt. Ehemalige Kämpfer beider Seiten erinnerten gemeinsam an alle Opfer. Rund 600 Menschen kamen – ein starkes Zeichen für Dialog, Empathie und Versöhnung.

Der Zauberer von Oz – Schauspiel im TEN-Programm

Der Zauberer von Oz – Schauspiel im TEN-Programm

Die TEN-Gruppe inszenierte „Der Zauberer von Oz“ in drei Sprachen. Lior und Noga sehen Theater als kreativen Lernprozess, der Denken, Fühlen und Wollen verbindet. Wie Dorothy begeben sich die Teilnehmenden auf eine Heldenreise – raus aus der Komfortzone, hin zu Selbstfindung und Gemeinschaft.

Hoffnung durch gemeinsames Bemühen: Die Friedensinitiative „Common Path“

Hoffnung durch gemeinsames Bemühen: Die Friedensinitiative „Common Path“

Trotz wachsender Spannungen, Gewalt und politischer Rückschritte in Israel hält die Initiative „Common Path“ an ihrer Vision fest: echte Partnerschaft und Gleichberechtigung zwischen Juden und Arabern. Statt bloßer Worte setzt sie auf konkrete Zusammenarbeit – als Hoffnungsschimmer in unruhiger Zeit.

Von Harduf nach Jenin – Arbeit in Palästina

Von Harduf nach Jenin – Arbeit in Palästina

Harry und Ruth Finkbeiner engagieren sich für Verständigung „von unten“: Harry behandelt als Chiropraktiker ehrenamtlich in Jenin und bildet junge Palästinenser aus. Ruth stärkt Frauen durch Webprojekte, faire Bezahlung und gemeinsame israelisch-palästinensische Kunstarbeit.

Video über die Begegnungsstätte

Video über die Begegnungsstätte

Seit dieser Woche ist ein Video online, in dem die Initiator:innen aus der Begegnungsstätte sprechen: über Begegnung, Alltag, Herausforderungen und Hoffnung.

Nach den Waldbränden…

Nach den Waldbränden…

Im Dezember brannten 35 km² Wald am Carmel – 5 Mio. Bäume gingen verloren, 43 Menschen starben. Auch nahe Harduf wurde gelöscht, Sha’ar laAdam gesichert. Der erste Regen entspannte die Lage – doch der Schock über Zerstörung und Opfer bleibt tief.

Die arabische Waldorfschule in Shfaram baut Brücken

Die arabische Waldorfschule in Shfaram baut Brücken

In der patriarchal geprägten Gesellschaft Shfarams tragen vor allem Mütter die arabische Waldorfschule. Schrittweise bauen sie Brücken nach Harduf: gemeinsame Ausflüge, Unterricht und Projekte stärken Identität und Vertrauen – als Weg zu einem integrierten Miteinander.

Stimmen aus Galiläa

Stimmen aus Galiläa

Mitten im Krieg betonen Amin Sawa’ed und Yaakov Arnan die Bedeutung von Sha’ar laAdam: Nur persönliche Begegnung, gelebte Spiritualität und gemeinsame Verantwortung können Fundamentalismus und Hass überwinden. Aus der Krise soll eine neue Kultur des Zusammenlebens wachsen.