Am Samstag, 11. April, 16 Uhr laden wir nach Hannover, Ellernstraße 44, ein. Ein Nachmittag mit Berichten zur Lage vor Ort, Vorstandswahlen und geplanten Satzungsänderungen. Teilnahme auch online möglich. Mitglieder und Freunde sind herzlich willkommen.
Ilse Wellershoff-Schuur
Mobile Kindheit, viel herumgekommen, (meist Nord-) Deutschland, USA, Dänemark, früh geheiratet, 3 Kinder, 2 Enkel. Juristin, Waldorflehrerin, Priesterweihe 2000, Pfarrerin in Oldenburg, seit 1993 jedes Jahr mehrere Reisen nach Israel, zehn deutsch-israelische Jugendlager, Studienreiseleiterin, Mitbegründerin der Begegnungsstätte Sha’ar laAdam – Bab l’il Insan im Kibbuz Harduf, Autorin einschlägiger Bücher…
Zum Gedenken an Miriam Glass Arnan 21.10.1946 – 21.8.2025
Miriam Glass Arnan (1946–2025) ist unerwartet verstorben. Als Mitbegründerin prägender Initiativen in Harduf und der Begegnungsstätte Sha’ar laAdam wirkte sie künstlerisch, pädagogisch und spirituell weit über Israel hinaus. Ihr Herz und ihre Führungskraft bleiben unvergessen.
Die Christengemeinschaft in der Begegnungsstätte
Rund um das Andachtshaus wächst ein interreligiöser Kreis, inspiriert von der Christengemeinschaft. Menschen verschiedener Herkunft feiern Gottesdienste, übersetzen Ritualtexte ins Hebräische und arbeiten an einer „überreligiösen“ Theologie – getragen von Engagement, trotz begrenzter priesterlicher Präsenz.
Interview mit Iduna Kreissl
Neun Jahre nach ihrem ersten Einsatz erlebt Iduna Kreissl eine veränderte Freiwilligenkultur: weniger Abenteuerlust, mehr Verantwortungsgefühl. Trotz Krieg und Unsicherheit wachsen Bindung und Engagement. Koexistenz braucht Mut, klare Rollen und echte Begegnung auf Augenhöhe.
Landwirtschaft auch in der Begegnungsstätte
Mit Unterstützung aus Deutschland entstand in der Begegnungsstätte eine kleine Kuhherde für biologisch-dynamische Landwirtschaft. Milchprodukte wie Joghurt und Tzfatit-Käse bereichern den Ort. Die Tiere stärken Erdheilung, Gemeinschaft und regionale Selbstversorgung.
Antigone im Schatten des Krieges — Die Midrasha 2024/25
Die Midrasha 2024/25 schloss mit einer zweisprachigen „Antigone“ – ein leises Hoffnungszeichen inmitten von Krieg und Misstrauen. Jüdische und arabische Jugendliche blieben im Dialog, bauten Vertrauen im Alltag und im Freiwilligendienst – ein mutiger Beitrag zur Geschwisterlichkeit trotz allem.
Der gemeinsame Weg: Eindrücke von einem besonderen Tag
Am 12. Juni 2024 wurde die Begegnungsstätte mit „El Tarik el Mushtaraka“ zum Ort gelebter Einheit. Musik, Theater, Lyrik und inspirierende Beiträge von Gemeindeleitern und Initiativen förderten Dialog und Vernetzung. Tanz und Begegnungen am Büffet stärkten sichtbar den gemeinsamen Weg.
Geplante Reiseaktivitäten …
Aufgrund der aktuellen Reisewarnung finden derzeit keine Reiseangebote statt. Dennoch hoffen wir, dass unsere Arbeit bald wieder vor Ort erlebbar sein wird. Aktuelle Informationen zu Studienreisen, Friedensübungswochen und Jugendreisen finden Sie regelmäßig auf unserer Website.
Neue Bürgermeisterin
Zum Abschluss der Friedensübungswoche lernten wir Shlomit Shichur Reichman als Kandidatin kennen. Nun ist sie zur Nachfolgerin von Eyal Betzer gewählt worden. Sie versteht das Anliegen der Begegnungsstätte – wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.









