Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme. 2 Mose 21,24 So ist das also … Wiedergutmachung ist gemeint. Was...
In dieser Rubrik versammeln sich Essays, Erfahrungsberichte und Hintergrundartikel zur Begegnungsarbeit. Sie beleuchten spirituelle, gesellschaftliche und pädagogische Aspekte des Projekts und geben Einblick in Entwicklungen vor Ort. Die Texte laden dazu ein, Zusammenhänge zu vertiefen und Fragen unserer Zeit im Kontext von Koexistenz neu zu bedenken.
Das Heilige Land ist ein Lehrmeister
Das Heilige Land bündelt die globale „Völkerwanderung“ und stellt das Nationalstaatsprinzip infrage. In Israel/Palästina prallen Identitäten, Traumata und Hoffnungen auf engstem Raum aufeinander. Zukunft entsteht dort, wo nicht Gruppeninteressen, sondern die Würde des Einzelnen und das Gemeinsame zählen.
Eine neue Hochzeit in Galiläa – Erlebnisbericht für ‚Das Goetheanum‘
Diese Woche ist der Text "Eine neue Hochzeit in Galiläa" in der Wochenschrift für Anthroposophie 'Das Goethanum' erschienen. Der Erlebnisbericht ist hier aufrufbar. Anmerkung zum Text: Die Hochzeit fand im November 2019 statt, lange vor der Corona-Zeit, und hat nichts...
Combatants for Peace – Yair Bunzel im Gespräch
Im Frühjahr 2019 fand erstmals eine jüdisch-arabische Gedenkfeier der „Combatants for Peace“ in der Begegnungsstätte statt. Ehemalige Kämpfer beider Seiten erinnerten gemeinsam an alle Opfer. Rund 600 Menschen kamen – ein starkes Zeichen für Dialog, Empathie und Versöhnung.
Jerusalem war schon immer eine schwierige Adresse – Aufsatz für ‚Das Goetheanum‘
Diese Woche ist der Text "Jerusalem war schon immer eine schwierige Adresse" in der Wochenschrift für Anthropsophie 'Das Goetheanum' erschienen. Der Aufsatz ist hier aufrufbar.
Die gespaltene Erde – Beitrag für ›Das Goetheanum‹
70 Jahre nach der Gründung des Staates Israel und 50 Jahre nach dem Beginn der Besatzung der Westbank und des Gazastreifens ist die Frage nach der nationalen Identität eines Staates dringlicher denn je. Jeder einfache Erklärungsversuch der vor Ort entstandenen Konflikte ist zum Scheitern verurteilt.
Zarte Pflänzchen — und ein brennender Kampfjet
Am jüdischen Neujahrsfest der Bäume pflanzten arabische und jüdische Freunde in Galiläa Setzlinge – während nahebei ein abgeschossener Kampfjet abstürzte. Zwischen Kriegsnachrichten und Diplomatie wurde im Wald weitergesungen und gepflanzt: ein stilles Zeichen für Zukunft und Miteinander.
Hoffnung durch gemeinsames Bemühen: Die Friedensinitiative „Common Path“
Trotz wachsender Spannungen, Gewalt und politischer Rückschritte in Israel hält die Initiative „Common Path“ an ihrer Vision fest: echte Partnerschaft und Gleichberechtigung zwischen Juden und Arabern. Statt bloßer Worte setzt sie auf konkrete Zusammenarbeit – als Hoffnungsschimmer in unruhiger Zeit.
Jahresarbeit: Die zwei Wahrheiten
Aus einem Theaterprojekt erwächst eine intensive Auseinandersetzung mit Israel und dem arabisch-jüdischen Konflikt. Reisen, Praktikum in Harduf und historische Studien von der Bibel bis heute führen zu einer Erkenntnis: Es gibt nicht die eine Wahrheit.
Frieden „von unten“ – Die Friedensinitiative ‚Common Path‘
Aus einer Friedensübungswoche entstand „Common Path“ – eine Initiative für Frieden von unten. Leitidee: zwei Staaten in den Grenzen von 1967, freie Wohnortwahl, wählbare Staatsangehörigkeit und ein gemeinsames, ungeteiltes Jerusalem als Hauptstadt beider Völker.











