Soziale Aktivitäten

Die sozialen Aktivitäten vor Ort bilden das Herz der Begegnungsstätte. Hier treffen sich jüdische, muslimische und christliche Teilnehmende zu Workshops, Bildungsangeboten, künstlerischen Projekten, ökologischer Arbeit und gemeinsamen Festen. Inmitten gesellschaftlicher Spannungen entsteht ein Raum, in dem Zusammenarbeit im Alltag wichtiger wird als Unterschiede – durch gemeinsames Tun, Lernen und Leben.

Die Christengemeinschaft in der Begegnungsstätte

Die Christengemeinschaft in der Begegnungsstätte

Rund um das Andachtshaus wächst ein interreligiöser Kreis, inspiriert von der Christengemeinschaft. Menschen verschiedener Herkunft feiern Gottesdienste, übersetzen Ritualtexte ins Hebräische und arbeiten an einer „überreligiösen“ Theologie – getragen von Engagement, trotz begrenzter priesterlicher Präsenz.

Antigone im Schatten des Krieges — Die Midrasha 2024/25

Antigone im Schatten des Krieges — Die Midrasha 2024/25

Die Midrasha 2024/25 schloss mit einer zweisprachigen „Antigone“ – ein leises Hoffnungszeichen inmitten von Krieg und Misstrauen. Jüdische und arabische Jugendliche blieben im Dialog, bauten Vertrauen im Alltag und im Freiwilligendienst – ein mutiger Beitrag zur Geschwisterlichkeit trotz allem.

Die Midrasha 2023/24 — Zusammenleben in Zeiten des Terrors …

Die Midrasha 2023/24 — Zusammenleben in Zeiten des Terrors …

Mitten im Krieg stellten sich jüdische und arabische Jugendliche des Midrasha-Programms in der Begegnungsstätte Angst und Misstrauen. Statt Debatten setzten sie auf gemeinsames Tun: Arbeit, Kunst und Sport stärkten Vertrauen. So wuchs aus Krise Verbundenheit – ein kleiner, gelebter Weg zur Koexistenz.

Chanukka und Advent im Andachtshaus

Chanukka und Advent im Andachtshaus

Im Andachtshaus werden Chanukka und Advent gemeinsam gefeiert. Drei Freiwillige prägen die Jugendgemeinschaft und engagieren sich trotz erschwerter Reisebedingungen in sozialen Brennpunkten Galiläas. Ihre Präsenz ist ein Segen für Begegnung und gelebte Solidarität.

Masaha – der offene Ort

Masaha – der offene Ort

Masaha ist eine alternative stationäre Einrichtung für arabisch-israelische Patient:innen in seelischen Krisen. In dörflicher Umgebung verbindet sie Psychiatrie, Kunst- und Arbeitstherapie mit klarer Tagesstruktur. Bis zu sechs Menschen finden hier für 4–12 Wochen Schutz, Rhythmus und individuelle Begleitung.

Die Bewohner des Waldes

Die Bewohner des Waldes

Im Wald leben internationale TEN-Freiwillige, deutsche Volontäre und israelische Midrasha-Jugendliche gemeinsam. Dazu kommen Praktikanten, Studierende, Familien und Gäste. So entsteht ein lebendiger Ort für Bildung, Dialog und zivilgesellschaftliche Initiativen über kulturelle Grenzen hinweg.

Begegnungsarbeit während der Pandemie

Begegnungsarbeit während der Pandemie

Trotz Abstand und Einschränkungen durch die Pandemie blieb die innere Qualität der Begegnung lebendig und wirksam. Die Krise stellte Gewohntes infrage und schärfte den Blick für ungelöste Spannungen. Entscheidend ist, ob aus dieser Zeit neue Wachheit, Verantwortung und Mut für die Zukunft erwachsen.

Eine Hochzeitsfeier im Andachtshaus

Eine Hochzeitsfeier im Andachtshaus

Im Herbst 2019 wurde im noch unfertigen Andachtshaus die Hochzeit von Faiz Sawa’ed und Fatima gefeiert. Nach traditionellen Festtagen in Ka’abiya und Sawa’ed fand die interreligiös geprägte Zeremonie im Wald statt – ein starkes Zeichen gelebter Begegnung.

Die Begegnungsprogramme TEN und Midrasha

Die Begegnungsprogramme TEN und Midrasha

Das TEN-Programm der Jewish Agency bringt 10–15 junge Menschen aus aller Welt für mehrere Monate nach Sha’ar laAdam – Bab l’il Insan. Sie leben gemeinschaftlich, lernen Arabisch und Hebräisch und engagieren sich in Schulen, Sozialtherapie und Begegnungsarbeit – ergänzt durch Midrasha und weitere Initiativen.

Der Zauberer von Oz – Schauspiel im TEN-Programm

Der Zauberer von Oz – Schauspiel im TEN-Programm

Die TEN-Gruppe inszenierte „Der Zauberer von Oz“ in drei Sprachen. Lior und Noga sehen Theater als kreativen Lernprozess, der Denken, Fühlen und Wollen verbindet. Wie Dorothy begeben sich die Teilnehmenden auf eine Heldenreise – raus aus der Komfortzone, hin zu Selbstfindung und Gemeinschaft.