In Sha’ar laAdam – Bab l’il Insan startete 2018 ein sechsmonatiger Vorbereitungskurs für 15 jüdische, beduinische und arabische Jugendliche. Gemeinsam leben und lernen sie Sprachen, Religion, Geschichte und gesellschaftliche Verantwortung – als Grundlage für Militär- oder Zivildienst und ein neues Miteinander.
Die sozialen Aktivitäten vor Ort bilden das Herz der Begegnungsstätte. Hier treffen sich jüdische, muslimische und christliche Teilnehmende zu Workshops, Bildungsangeboten, künstlerischen Projekten, ökologischer Arbeit und gemeinsamen Festen. Inmitten gesellschaftlicher Spannungen entsteht ein Raum, in dem Zusammenarbeit im Alltag wichtiger wird als Unterschiede – durch gemeinsames Tun, Lernen und Leben.
Neues aus der Begegnungsstätte
Die aufwändigen Brandschutzmaßnahmen auf dem Gelände sind nahezu abgeschlossen: Elf von zwölf behördlichen Prüfungen wurden Anfang 2019 erfolgreich bestanden. Zudem entstanden für das neue Vorbereitungsseminar ein Seminargebäude, Unterkünfte sowie ein Sanitärgebäude.
Neues aus der Begegnungsarbeit
Dank des TEN-Programms, deutscher Freiwilliger und Studenten ist die Begegnungsstätte ganzjährig belebt. Einsatzorte sind Ka’abiya, Harduf und der Wald. Theaterprojekte, zivilgesellschaftliche Initiativen, Studienarbeit und Festivals fördern Begegnung, Bildung und interkulturellen Austausch nachhaltig.
Neues aus der Begegnungsstätte
Durch TEN-Freiwillige, Praktikanten und Studenten ist das Waldgelände stets belebt: Einsatz in Ka’abiya, Harduf und vor Ort, besonders im Englischunterricht. Unterkünfte, Küche, Büro-WLAN, Garten und Jugendcamping wachsen; auch der Bau des Andachtshauses geht weiter so.
Einrichtung für seelenpflegebedürftige Menschen im Sawa’ed-Dorf El-Homeira
Im Sawa’ed-Dorf El-Homeira sind ein bis zwei Wohngruppen für arabischsprachige Menschen mit Hilfebedarf geplant. Die Initiative wird vor Ort unterstützt, Gespräche mit Behörden laufen. Auch wenn die Suche nach Bewohnern stockt, bleibt das Projekt unter dem Dach der Begegnungsstätte lebendig.
Neues aus der Begegnungsstätte
Die Begegnungsstätte ist lebendig wie nie: Internationale Freiwillige arbeiten in Ka’abiya, Harduf und im Wald, neue Unterkünfte und Infrastruktur entstehen, das Andachtshaus hat ein Fundament. Projekte wie TEN, Common Path und Theater stärken jüdisch-arabische Zusammenarbeit nachhaltig.
Neue Initiativen vor Ort
Im Wald entsteht eine Vision: Eine kleine, paritätische Lebensgemeinschaft aus arabischen und jüdischen Familien will dauerhaft nahe der Begegnungsstätte wohnen. Mit gemeinsamen Projekten wie Kindergarten oder Elternkursen soll gelebte Verständigung in die Region ausstrahlen.
Neues aus dem Sawa’ed-Dorf El-Homeira
Die Gästeunterkunft im Beduinendorf El-Homeira ist fertig: zwei Schlafzimmer, Wohnraum mit Küche, Terrasse und Bad. Praktikanten und Gäste finden hier Unterkunft nahe der Begegnungsstätte. Wer kommt, ist willkommen – Mitarbeit gegen Nebenkosten, Reisende mit Spende. Ahlan wa sahlan!
Hoffnung durch gemeinsames Bemühen: Die Friedensinitiative „Common Path“
Trotz wachsender Spannungen, Gewalt und politischer Rückschritte in Israel hält die Initiative „Common Path“ an ihrer Vision fest: echte Partnerschaft und Gleichberechtigung zwischen Juden und Arabern. Statt bloßer Worte setzt sie auf konkrete Zusammenarbeit – als Hoffnungsschimmer in unruhiger Zeit.
Neues aus der Begegnungsstätte
Nach Jahren des Ringens hängt endlich die Baugenehmigung – und zwei erste Gebäude stehen bereits. Dank Unterstützung der Jewish Agency starten internationale und lokale Freiwilligenprogramme. Das interkulturelle Zentrum wächst weiter und füllt sich nun Schritt für Schritt mit Leben.











