Neues aus der Begegnungsstätte

von | 2. Mai. 2012

Nach Problemen mit den Landbehörden soll die Begegnungsstätte künftig direkt der Regionalbehörde unterstellt werden – nicht mehr dem Kibbuz Harduf. Das stärkt ihre Offenheit für alle Bürger und ermöglicht eine kostenfreie Landnutzung. Die Region unterstützt das Vorhaben.

Die wichtigste Veränderung in der Begegnungsstätte ist, dass wir nach den Schwierigkeiten mit den Landbehörden in Übereinstimmung mit der Leitung des Kibbuz Harduf die Begegnungsstätte der unteren Regionalbehörde direkt unterstellen wollen.

Das hat viele Vorteile – zum einen sind wir nicht Teil eines (doch immer als „jüdische“ Initiative wahrgenommenen) Kibbuz sondern eine Initiative für alle Bürger der Region. Zum anderen muss uns das Land dann kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Der „Bürgermeister“ der Yesreel-Region, Eyal Betzer, ist uns sehr wohlgesonnen und hat schon des öfteren Veranstaltungen in Sha‘ar laAdam-Bab l‘il Insan besucht. Er freut sich auf die Zusammenarbeit.

Foto: Tor zur Welt … e.V.

Ilse Wellershoff-Schuur

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