Nachdem Amins Familie einige Schwierigkeiten bei der Landaufteilung überwinden musste, erwies es sich nun doch als das für alle Beteiligten Günstigste, das Häuschen, das Amin mit seiner Familie bisher bewohnte, als Grundlage für das Gästehaus zu nehmen.
Zunächst war es allerdings nötig, das Haus für die Familie selbst (inzwischen sechs Personen in zwei Räumen!) zu erweitern bzw. aufzustocken. Nachdem das im Rohbau geschehen war, ging es daran, für den Gästehausbereich einen Vorbau zu schaffen, der zwei Gruppenschlafräume, einen Gemeinschaftsraum sowie die dazugehörigen Nasszellen und eine Küchenzeile beinhalten wird. Zwei weitere Gästezimmer sind im Anbau an das Haus bereits entstanden.
Dazu wurde einiges an Erdreich abgetragen bzw. Steine aus dem Berg geschlagen, sodass nun im Zentrum des Dorfes, unmittelbar neben dem ebenfalls vergrößerten Haus des Muchtars und gegenüber vom Kindergarten, ein Hauskomplex – teils noch im Rohbau – steht, an dem unsere kleine Jugendgruppe im Sommer weiterbauen kann.
Wir danken allen, die geholfen haben, diesen Bau so weit zu ermöglichen, und hoffen, dass möglichst viele von Ihnen einmal Gelegenheit haben werden, hier als Gäste zu wohnen und von hier aus die Schönheit und Vielfalt Galiläas zu erkunden. Natürlich fehlt noch vieles – vor allem die Inneneinrichtung wird zunächst ganz „beduinisch“ aus Matratzen bestehen –, aber mit der Zeit soll das Gästehaus selbstverständlich den Komfort bieten, den unsere Gäste wertschätzen.
Vielleicht mag uns auch dabei noch jemand mit Ideen, guten Gedanken und Spenden für den weiteren Ausbau des Hauses unterstützen?
Für die Sawa‘ed-Familie –
Amin und Fatma sowie Taha (7), Aden (5), Wa‘ad (4) und Hassan (geb. am 14.4.)
Ilse Wellershoff-Schuur





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