Neues vom Mitarbeiter in Galiläa

von | 8. Nov.. 2002

So, nun bin ich schon sechs Wochen hier in Harduf. Seit dem letzten Bericht ist einiges passiert. Die Arbeit für die Stätte hat nun auch bei allen Beteiligten im Alltag einen festen Platz gefunden. So treffen sich alle Beteiligten weiterhin jeden zweiten Samstag in der Stätte zu einem allgemeinen Gespräch über den Fortgang der Stätte. […]

So, nun bin ich schon sechs Wochen hier in Harduf. Seit dem letzten Bericht ist einiges passiert. Die Arbeit für die Stätte hat nun auch bei allen Beteiligten im Alltag einen festen Platz gefunden. So treffen sich alle Beteiligten weiterhin jeden zweiten Samstag in der Stätte zu einem allgemeinen Gespräch über den Fortgang der Stätte. Jeden Sonntag abend treffe ich mich mit Amira. Dort geht es dann praktischer und konkreter ins Detail von einzelnen Projekten. Jeden Montag abend trifft sich eine gemischte Gruppe von jungen Erwachsenen an wechselnden Orten. (Die letzten Male trafen wir uns in Ka’abiya, einem arabischen Nachbarort von Harduf.) In diesen Treffen sprechen wir über die Idee von „Sha’ar laAdam – Bab l’alInsan“ und machen verschieden Aktivitäten zusammen. Am Ende eines jeden Treffens bringen die arabischen Teilnehmern den anderen etwas Arabisch bei. So entwickelt sich langsam eine Gruppe, von jungen Erwachsenen, die die Stätte mittragen wollen.
Jeden Dienstag und Mittwoch nachmittag arbeiten Omer und ich mit Schülern der Schule in Harduf in der Stätte. (Nächstes mal nehme ich meine Kamera mit, damit davon dann auch Bilder auf der Homepage zu betrachten sind…)
Und jeden Donnerstag abend treffen sich Amin, Yaakov, Amira und ich und arbeiten an der Satzung und der Gestalt des zu gründenden Vereines hier in Israel. Wir haben uns als Ziel gesetzt bis Weihnachten alle offenen Punkte zu klären und den Verein zu gründen.

Liebe Grüße aus Galiläa
Johann Schuur

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