Eine Friedens-Übungswoche in Harduf bringt Israelis und Palästinenser ins Gespräch – zwischen Schmerz, Angst und Hoffnung. Bilder wie Oliven- und Pinienzweig spiegeln Gegensätze und Ergänzung. Eine Vision entsteht: zwei Staaten in einem Land – getragen von Begegnung und innerer Arbeit.
Von Harduf nach Jenin – Arbeit in Palästina
Harry und Ruth Finkbeiner engagieren sich für Verständigung „von unten“: Harry behandelt als Chiropraktiker ehrenamtlich in Jenin und bildet junge Palästinenser aus. Ruth stärkt Frauen durch Webprojekte, faire Bezahlung und gemeinsame israelisch-palästinensische Kunstarbeit.
Frieden „von unten“ – Die Friedensinitiative ‚Common Path‘
Aus einer Friedensübungswoche entstand „Common Path“ – eine Initiative für Frieden von unten. Leitidee: zwei Staaten in den Grenzen von 1967, freie Wohnortwahl, wählbare Staatsangehörigkeit und ein gemeinsames, ungeteiltes Jerusalem als Hauptstadt beider Völker.
Neues aus der Begegnungsstätte
Nach Problemen mit den Landbehörden soll die Begegnungsstätte künftig direkt der Regionalbehörde unterstellt werden – nicht mehr dem Kibbuz Harduf. Das stärkt ihre Offenheit für alle Bürger und ermöglicht eine kostenfreie Landnutzung. Die Region unterstützt das Vorhaben.




