Susan Nathans Buch über das jüdisch-arabische Zusammenleben in Galiläa bietet spannende Einblicke, wirkt jedoch stellenweise einseitig und fehlerhaft recherchiert. Zwischen berechtigter Kritik und fragwürdigen Darstellungen bleibt ein zwiespältiger Eindruck zurück.
Rundbrief 13 (2009)
Nathan der Weise – ein Theaterstück zwischen den Kulturen
Ein Jugendprojekt brachte Lessings „Nathan der Weise“ dreisprachig auf die Bühne: Jugendliche aus Israel und Deutschland spielten gemeinsam in Hebräisch, Arabisch und Deutsch. Entstanden ist ein lebendiges Zeichen interreligiöser Verständigung.
Was bedeuten Völkerschicksale in unserer Zeit?
Rund 70 Menschen aus Israel und Europa trafen sich im Oktober im Kibbuz Harduf zur Friedensübungswoche. In gemeinsamer spiritueller Praxis, Gesprächsgruppen und künstlerischer Arbeit wurde an Fragen von Versöhnung, Verantwortung und interreligiösem Dialog gearbeitet – als Anfang eines weiterführenden Prozesses.




