Sulha – ein jahrhundertealtes Friedensritual aus dem Nahen Osten – setzt auf Vergebung, Verantwortung und öffentliche Versöhnung statt Rache. Durch Vermittlung, Sühne und gemeinsames Mahl wird gestörte Gemeinschaft geheilt. Ein bewegendes Modell nachhaltiger Konfliktlösung – auch über Galiläa hinaus.
Wie geht es unseren Projekten?
Von Galiläa ans Goetheanum: Bei der Jugendtagung „mittendrin“ leiten Amin Sawa’ed, Ya’akov Arnan und Ilse Wellershoff-Schuur einen Workshop zu „Nahost und Nathan“. Aus Lessings Nathan der Weise soll ein interreligiöses, dreisprachiges Jugendprojekt wachsen – ein Schritt zu echter Kulturbegegnung.
Zwei Wochen in Israel
Ein Studienaufenthalt in Sawa’ed El-Homeira wird zur intensiven Vorbereitung auf die Sommerreise: Leben bei Amin im Beduinendorf, Arabischlernen bei Kerzenschein ohne Strom und Begegnungen mit engagierten Friedensarbeitern prägen die Tage zwischen Harduf und Jerusalem.
Das Israelitische Krankenhaus in der Ellernstr., Hannover
Zum Holocaust-Gedenktag präsentierten Jugendliche ein bewegendes Erinnerungsprojekt zur Geschichte des Israelitischen Altersheims in Hannover – von seinen Anfängen bis zur Zeit als „Judenhaus“. Entstanden sind ein Film und eine Broschüre, die deutsch-jüdische Geschichte neu erfahrbar machen.





