Im Zentrum von Sawa‘ed El-Homeira wächst ein Gästehaus: Aus Amins erweitertem Wohnhaus entstehen Gruppenräume, Gästezimmer und Gemeinschaftsbereiche. Noch ist vieles im Rohbau – doch das Haus soll ein Ort gelebter Gastfreundschaft und Begegnung in Galiläa werden.
Stimmen aus Galiläa
Mitten im Krieg betonen Amin Sawa’ed und Yaakov Arnan die Bedeutung von Sha’ar laAdam: Nur persönliche Begegnung, gelebte Spiritualität und gemeinsame Verantwortung können Fundamentalismus und Hass überwinden. Aus der Krise soll eine neue Kultur des Zusammenlebens wachsen.
Entwicklungen in der Begegnungsstätte
Auch ohne feste Gebäude lebt Sha’ar laAdam: Studierende beleben den Ort, Feste und Theateraufführungen finden statt, und zugleich entstehen Projekte in den umliegenden Dörfern – von Mutter-Kind-Gruppen bis zu Sprachunterricht. Begegnung wächst hier auf vielfältige Weise.
Ansichten aus Ramallah
Ein Studienaufenthalt in Ramallah eröffnet neue Perspektiven: politisierte Studierende, kulturelles Leben – und die harte Realität von Checkpoints und Mauer. Zwischen Sicherheitszaun und „Nakba“ wird die Tiefe des Konflikts spürbar. Verständigung braucht Vertrauen – und persönliche Begegnung.
Spenden für den Andachtsraum
Woher kommt die Kraft zur Begegnung? In Sha’ar laAdam aus gemeinsamer Spiritualität: Juden, Christen und Muslime wollen im Wald ein schlichtes Gebetshaus errichten – offen für alle. Für rund 80.000 € soll ein Ort entstehen, der Frieden von innen stärkt. Dafür bitten wir um Unterstützung.
Hochzeit von Omar und Fatma Sawa’ed
In Sawa‘ed El-Homeira feierten Omar und Fatma Sawa‘ed ihre mehrtägige Hochzeit – und unsere kleine Gruppe durfte als Ehrengäste dabei sein. Für Omar, der mit Sha’ar laAdam verbunden ist und 2004 in Deutschland war, wurde das Fest auch zu einem bewegenden Zeichen gelebter Freundschaft.
„Die Mutigen“: Das Baucamp 2006
Mitten im Krieg reisten fünf junge Deutsche nach Israel – trotz Raketenalarm und Unsicherheit. In Harduf und Sha’ar laAdam arbeiteten sie weiter, hörten zu, diskutierten und wurden als „die Mutigen“ begrüßt. Eine Reise zwischen Solidarität, Begegnung und Hoffnung im Schatten des Krieges.







