Da wir uns von Anfang an mit den Hintergründen der Gesundung der Erde beschäftigen, traf es uns besonders, dass Harduf in den letzten Jahren die Milchwirtschaft und damit auch seine Kühe aufgegeben hatte. Die Notwendigkeit der Rinderhaltung wurde auch von außen erkannt – und so erhielten wir eine großzügige Spende aus Deutschland, um eine kleine Kuhherde für die Begegnungsarbeit aufzubauen, denn sie wird auch für die biologisch-dynamische Landwirtschaft dringend gebraucht. Luftige Ställe gibt es ja genug, und auch die alte Meierei konnte wieder instand gesetzt werden. Bei meinem letzten Besuch durfte ich diesen wunderbaren Tieren begegnen: Es gibt einige Jungrinder, und eine der trächtigen Kühe kalbte das erste Mal, während ich vor Ort war! Unser alter Freund Gadi (vielen aus den ersten Jugendbegegnungslagern bekannt) ist unser »Kuhhirte«, während Nati sich um die Milchwirtschaft kümmert. Es gibt vorzügliche Milch, Labaneh, Joghurt und Tzfatit-Käse – das kann ich bezeugen.

Auch wenn es keine große Vermarktung gibt, ist der »Geheimtipp« sehr beliebt – besonders im Food Truck Asfura, der in direkter Nachbarschaft zur Schule und nah bei uns zwischen den Kuhställen steht. Er ist ein beliebter Ort für kleine Pausen geworden!





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