Die Christengemeinschaft in der Begegnungsstätte

von | 15. Juli. 2025

Rund um das Andachtshaus wächst ein interreligiöser Kreis, inspiriert von der Christengemeinschaft. Menschen verschiedener Herkunft feiern Gottesdienste, übersetzen Ritualtexte ins Hebräische und arbeiten an einer „überreligiösen“ Theologie – getragen von Engagement, trotz begrenzter priesterlicher Präsenz.

Seit Jahren wird anlässlich der Besuche, bei denen Pfarrer:innen der Christengemeinschaft unsere Aktivitäten begleiten, immer wieder auch das sakramentale Leben dieser »Bewegung für religiöse Erneuerung« gepflegt. 

Um das Andachtshaus ist so ein kleines Zentrum interessierter Menschen entstanden. Sie kommen aus allen Konfessionen und Gemeinschaften der Region – von christlichen Palästinensern über weltliche Anthroposophen jüdischer Herkunft zu Muslimen mit Bezug zu einem anthroposophischen Christusverständnis. 

Es gibt eine Sakristei und etliche Menschen aus dem ganzen Land, die zu den Gottesdiensten gern weite Reisen in Kauf nehmen. Nun werden langsam aber gründlich die Ritualtexte ins Hebräische übersetzt von einer kleinen Gruppe, die dazu von der Leitung der Christengemeinschaft beauftragt ist. 

Zur Zeit entsteht ein kleiner Arbeitskreis, in dem man sich Grundlagen einer »überreligiösen« Theologie erarbeiten möchte. Die Ideen stehen im Raum, die Menschen sind da, aber leider können wir Priester zur Zeit nicht so viel reisen, wie es förderlich wäre. Bitte begleiten Sie auch diese Impulse mit guten Gedanken!

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