Über die Friedensübungswoche 2019

von | 17. Apr. 2020 | Berichte, Friedensübungswochen, Rundbrief 23 (2020) | 0 Kommentare

Es war ein kleines Unterfangen, aber doch wohl ein Erlebnis für alle Beteiligten. Cornelie Unger-Leistner schreibt darüber einen schönen Artikel auf der Online-Nachrichtenplattform NNA, der hier abgerufen werden kann.

Die Journalistin hat auch mit einigen Teilnehmern gesprochen. Hier ein paar Zitate aus ihren Erlebnisberichten:

„Rianne Nooteboom ist Waldorflehrerin für Biologie in der Nähe von Utrecht/Niederlande. Sie nahm zum zweiten Mal an der Friedensübungswoche in Galiläa teil. Sie erinnert sich noch an 2017, als vom Andachtshaus in Sha’ar la Adam – Bab l’il Insan erst das Fundament fertiggestellt war. Junge Leute aus dem Kibbuz hatten eine Laubhütte darauf errichtet. „Wir haben die Weihehandlung jeden Morgen in dieser Laubhütte gefeiert, das war etwas ganz Besonderes.“

Rianne Nooteboom im Gespräch mit Cornelie Unger-Leistner

Dieses Jahr gab es im Andachtshaus immerhin schon ein Dach über dem Kopf!

Wir waren diesmal nur eine kleine Gruppe, aber eine kräftige! Wir haben uns über die Inhalte verständigt, die wir machen wollten. Wir haben auch die Nachtlesung probiert, aber da wir nicht so viele Menschen waren, konnten wir nicht die ganze Nacht durchlesen“.

Rianne Nooteboom im Gespräch mit Cornelie Unger-Leistner

„Es ist die Begegnung zwischen den Menschen, von Herz zu Herz, die man mit nach Hause nimmt und die auch hier bei uns weiterwirken kann.“

Rianne Nooteboom im Gespräch Cornelie Unger-Leistner

Kajo, pensionierter Waldorfklassen- und Oberstufenlehrer vom Niederrhein, war zwar schon öfter in Israel, aber zum ersten Mal bei der Friedensübungswoche dabei. Er wurde aufmerksam durch das Buch von Ilse Wellershoff-Schuur „Am Kreuz der Erde“. „Das hat mich sehr angesprochen, ich habe es sogar zweimal gelesen und dann wollte ich unbedingt einmal dabei sein“, erläutert er. Der Aufenthalt in Galiläa sei dann noch viel beeindruckender gewesen, als man es aus dem Buch habe vorhersehen können: „Der Kibbuz, die ganzen Leute, dass es so viele Waldorfschulen in Israel gibt – das hat mich alles überrascht, obwohl ich ja schon oft in Israel war“.

Kajo Ruland im Gespräch mit Cornelie Unger-Leistner

„Wie uns der Sheikh aus dem Nachbardorf erzählte, sprechen sie fünf Sprachen in seinem Dorf. Das sind doch Weltbürger…“ Erstaunt war Kajo auch darüber, wieviel Menschen, die er rund um den Kibbuz getroffen hat, sich schon mit dem Thema Anthroposophie befasst haben.

Kajo Ruland im Gespräch mit Cornelie Unger-Leistner

Ein Erlebnis, das dem Waldorflehrer in Akko in Erinnerung geblieben ist, war ein Musik- und Theaterfestival in der ganzen Altstadt: „Ohne einen Tropfen Alkohol – das war wirklich ein Kontrast zu unseren Festen hier in Deutschland“. Auch Kajo möchte zur nächsten Übungswoche wieder nach Galiläa fahren, falls es sein Gesundheitszustand zu lässt.

Kajo Ruland im Gespräch mit Cornelie Unger-Leistner

Ilse Wellershoff-Schuur

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Weitere Beiträge

Lichtwurzeln und Tauben

Die Begegnungsstätte vor den Rodungsmaßnahmen im Jahr 2017 Zur Zeit wird in der Begegnungsstätte viel an unserem ökologischen Schwerpunkt gearbeitet. So gibt es einen Arbeitskreis zur biologisch-dynamischen Landwirtschaft, der sich insbesondere mit dem Anbau von...

mehr lesen

Eine Hochzeitsfeier im Andachtshaus

Wer hätte gedacht, dass als eine der ersten feierlichen Veranstaltungen im Andachtshaus eine Hochzeitszeremonie gefeiert wird? Aber relativ plötzlich verbreitete sich im Herbst 2019 die Nachricht, dass Faiz Sawa'ed, unser langjähriger Manager, heiraten würde. Ohne...

mehr lesen

Combatants for Peace – Yair Bunzel im Gespräch

Im Frühling 2019 hat auf dem Gelände des Begegnungsortes erstmalig eine jüdisch-arabische Gedenkveranstaltung der Combatants for Peace am israelischen Erinnerungstag stattgefunden. Die Combatants sind eine Bewegung ehemaliger Soldaten und Kämpfer beider Seiten, die...

mehr lesen

Alternativ können Sie auch direkt auf unser Konto spenden:

GLS BANK | IBAN: DE14 4306 0967 0043 5266 00 | BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Adresse für Zuwendungsbescheinigung
Spenden-AGB

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.

Newsletter

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Sie können den Newsletter jederzeit über den Link in unserem Newsletter abbestellen. Wir verwenden als Plattform zu Datenverarbeitung. Wenn Sie das Formular ausfüllen und absenden, bestätigen Sie, dass die von Ihnen angegebenen Informationen an Sendinblue zur Bearbeitung gemäß den Nutzungsbedingungen übertragen werden.