Kurzer Rückblick auf das Baucamp 2013

von | 6. Apr.. 2014

Im Baucamp 2013 bauten junge Menschen aus mehreren Ländern in der Begegnungsstätte zwei Unterkünfte. Mit Hacke und Pickel gruben sie bis auf den Felsen und gossen Fundamente aus Öko-Zement. Lagerleben, Feuerkreis und die Zusammenarbeit mit israelischen Soldaten prägten die intensive, verbindende Zeit.

Auf dem Baucamp 2013 sollten in der Begegnungsstätte zwei Unterkünfte für Jugendliche geschaffen werden. Die am Baucamp beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen verbrachten den Großteil der Arbeitszeit damit, das Fundament zu graben und es mit einem besonderen Öko-Zement zu füllen.

Arbeiten in der Begegnungsstätte

Für diesen Zweck wurden Werkzeuge wie Hacke, Pickel, und Schaufeln verwendet. Es galt, so tief zu graben, bis man auf Felsen stieß. Dies geschah teils nach wenigen Zentimetern, manchmal musste man aber auch über einen Meter tief graben. Anschließend die Fläche mit Zement gefüllt.

Zur Baugruppe gehörten zwölf Deutsche, zwei Amerikanerinnen, eine Italienerin und vier israelische Wehrdienstleistende. Wir schliefen in Sha’ar laAdam – Bab l’il Insan, und es herrschte eine echte Lageratmosphäre. Es gab einen Morgen- und einen Abendkreis. Dort saß man gemeinsam am Feuer, erzählte Geschichten und sang Lieder.

Die Stimmung im Baucamp war super. Alle haben sich sehr gut verstanden. Es wurden interessante und gute Gespräche geführt. Gerade auch die Arbeit und das Zusammenleben mit den Wehrdienstleistenden hat viel Spaß gemacht.

Daniel Hoffmann

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