Bericht aus Dortmund: 5000 Tassen arabischer Kaffee und jede Menge gute Gespräche…

von | 11. Mrz. 2011 | Berichte, Projekte in Deutschland, Rundbrief 14 (2011) | 0 Kommentare

Auf dem Weltkongress der Christengemeinschaft „FutureNow“ Pfingsten 2010 in Dortmund präsentierten sich Initiativen und Gemeinden aus aller Welt. Das Heilige Land wurde durch unser Projekt sehr lebendig dargestellt – wir durften ein Orient-Café gestalten! Hier trafen sich in den Pausen viele Menschen, die aus dem großen Saal strömten, auf eine Tasse Kaffee (oder Nana-Tee) und ein bisschen Gebäck… So kam es zu vielen interessanten Begegnungen mit alten und neuen Freunden. Amin Sawa‘ed, Mitgründer unseres Projektes und Klassenlehrer an der ersten arabischen Waldorfschule, hatte dankenswerterweise die Möglichkeit bekommen, an dem Kongress teilzunehmen, und so konnte er der Hauptansprechpartner sein. Neben ihm waren viele ehemalige Israelfahrer, junge und gereiftere, am Gelingen des Cafés beteiligt. Immer wieder tagten auch kleinere Gruppe in der gemütlichen Atmosphäre des Kaffeehauses, Norweger, Spanier/Südamerikaner, Schweizer… Mit Hilfe der Dortmunder Familie Bek konnte der Raum in ein informatives Zentrum des Interesses verwandelt werden. An allen Wänden prangten Fotocollagen von Sommerlagern, Studienreisen, Bauprojekten und Theateraufführungen und anderes Informationsmaterial, Flyer und Rundbriefe lagen aus, dazu ein Büchertisch und eine Diashow auf einem Laptop… Eine ganze Wand füllten unsere Bau- und Lagepläne – ein Stück Papier von viereinhalb Meter Länge!
Es hat nicht nur Spaß gemacht und viele schöne Erinnerungen geweckt, sondern es wurden auch viele neue Kontakte ermöglicht (zum Beispiel zur Bunten Schule, einer multikulturellen Waldorf-schul-Initiative in Dortmund) und vor allem die Motivation gestärkt, sich für eine Sache einzusetzen, die schon so viele Menschen bewegt hat!

Übrigens: Die Informationsmaterialien sind natürlich noch vorhanden und können sicherlich auch andernorts noch ausgestellt werden. Man darf gespannt sein, wo sich dazu Gelegenheit bieten wird!

Ilse Wellershoff-Schuur

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