Entwicklungen in der Begegnungsstätte

von | 5. Aug.. 2006

Auch ohne feste Gebäude lebt Sha’ar laAdam: Studierende beleben den Ort, Feste und Theateraufführungen finden statt, und zugleich entstehen Projekte in den umliegenden Dörfern – von Mutter-Kind-Gruppen bis zu Sprachunterricht. Begegnung wächst hier auf vielfältige Weise.

In Sha‘ar laAdam geschieht inzwischen einiges. Auch wenn noch immer keine Baugenehmigung vorliegt und somit keine festen Gebäude stehen, gibt es viele Aktivitäten. Da wäre zunächst einfach die Tatsache zu nennen, dass im letzten Jahr ständig Studenten des anthroposophischen Studienjahres in Harduf in Zelten in Shna‘ar laAdam gewonnt haben und so den Ort belebt haben. Er ist zu einem beliebten Ausflugsziel geworden, wo man immer Menschen trifft, Kaffee und Tee trinken und reden kann.

Ausflug der Englisch- und Arabischschüler mit ihren Müttern aus den benachbarten arabischen Orten in die Begegnungsstätte. Hier werden Pitas über dem Feuer gebacken. Foto: Johann Schuur

Mehrmals im Jahr finden in Sha‘ar IaAdam Schauspiele auf der Freilichtbühne statt und große Feste der Begegnung werden hier gefeiert. Doch das ist nur eine Seite. Es gibt nämlich auch die Aktivitäten, die nicht in Sha‘ar laAdam stattfinden, sondern wo Mitarbeiter an anderen Orten aktiv werden. So gibt es eine Mutter-Kind-Gruppe, in der von den Muttern Spielzeug gefertigt wird und pädagogische Aspekte besprochen werden, während die Kinder gemeinsam betreut werden. Auch gibt es in arabischen Schulen in der Umgebung Englisch- und Arabischunterricht für Kinder, die im regulären Unterricht Probleme haben. Dies sind nur einige der Aktivitäten. Johann hatte im Frühjahr bei seiner Vorbereitungsreise für das Sommerlager die Möglichkeit einige Aktivitäten zu besuchen und daher stammt auch das obige Foto.

Ilse Wellershoff-Schuur

0 Kommentare

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Beiträge

Die Christengemeinschaft in der Begegnungsstätte

Die Christengemeinschaft in der Begegnungsstätte

Rund um das Andachtshaus wächst ein interreligiöser Kreis, inspiriert von der Christengemeinschaft. Menschen verschiedener Herkunft feiern Gottesdienste, übersetzen Ritualtexte ins Hebräische und arbeiten an einer „überreligiösen“ Theologie – getragen von Engagement, trotz begrenzter priesterlicher Präsenz.

Masaha – Ein Raum für Heilung in El-Homeira

Masaha – Ein Raum für Heilung in El-Homeira

Masaha („Raum“) im Sawa’ed-Dorf El-Chomeira bietet bis zu 12 arabischsprachigen Menschen mit Trauma, Depression oder Psychose eine freiwillige, 45–60-tägige stationäre Therapie. Ein ganzheitliches Team arbeitet familiennah, ergänzt durch Werkstätten und Landwirtschaft – Heilung in Würde, Struktur und Gemeinschaft.

Antigone im Schatten des Krieges — Die Midrasha 2024/25

Antigone im Schatten des Krieges — Die Midrasha 2024/25

Die Midrasha 2024/25 schloss mit einer zweisprachigen „Antigone“ – ein leises Hoffnungszeichen inmitten von Krieg und Misstrauen. Jüdische und arabische Jugendliche blieben im Dialog, bauten Vertrauen im Alltag und im Freiwilligendienst – ein mutiger Beitrag zur Geschwisterlichkeit trotz allem.

Alternativ können Sie auch direkt auf unser Konto spenden:

GLS BANK | IBAN: DE14 4306 0967 0043 5266 00 | BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Adresse für Zuwendungsbescheinigung
Spenden AGB

Ihre Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihre Anmeldung war erfolgreich.

Newsletter

Melden Sie sich zu unserem Newsletter an, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Sie können den Newsletter jederzeit über den Link in unserem Newsletter abbestellen. Wir verwenden als Plattform zu Datenverarbeitung. Wenn Sie das Formular ausfüllen und absenden, bestätigen Sie, dass die von Ihnen angegebenen Informationen an Sendinblue zur Bearbeitung gemäß den Nutzungsbedingungen übertragen werden.