Gespräch mit Amin Sawa’ed

von | 2. Apr. 2003 | Rundbrief 03 (2003), Stimmen | 0 Kommentare

Amin Sawa’ed ist der älteste Sohn des Stammesoberhaupts der Sawa’ed-Beduinen. Der Wohnsitz der Familie des „Muchtar“ liegt direkt neben dem Kibbuz Harduf im Beduinendorf Sawa’ed El-Homeira. Amin hat in Harduf die Anthroposophie kennen gelernt, anschließend in Emerson College, Sussex, und in Stuttgart Pädagogik und Bothmergymnastik studiert und ist heute Sportlehrer an der Waldorfschule in Harduf. Er gehört zu den Gründern unseres Projektes.

Wie fing Dein Kontakt zu Harduf und der Anthroposophie an?

Im Jahr 1982 kamen die Gründer des Kibbuz Harduf hierher, um auf dem Hügel neben unserem Dorf den Kibbuz zu gründen. Meine private Beziehung zur Anthroposophie fing im Jahr 1986 an. Da hatte ich den ersten Kontakt mit den Leuten in Harduf, und wir haben zusammen angefangen mit einer Studiengruppe. Wir trafen uns einmal in der Woche. Das dauerte ein Jahr lang. Wir haben zusammen Texte von Rudolf Steiner gelesen. Ich glaube das war die Menschenkunde, aber ganz sicher bin ich da nicht mehr. Und dann habe ich sehr viel Interesse gehabt für die Anthroposophie. Ich war sehr offen für diese Ideen der Anthroposophie, denn ich hatte das Gefühl, dass es für mich nicht neu war und von Anfang an dachte ich, dass es nicht nur ein Weg zum Leben sein könnte, sondern ein Schulungsweg – vielleicht hatte ich dieses Bewusstsein davon erst so deutlich nachher, denn vorher war für mich ein Schulungsweg eine ganz neue Idee. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, das Grundjahr in Harduf zu machen und danach kam diese Idee, dass ich nach England gehen könnte um mehr Anthroposophie zu studieren. So war ich im Emerson College für ein Jahr und dort habe ich den Kurs für Waldorferziehung gemacht. Schon in England hatte ich das Interesse an der Bothmer-Gymnastik entdeckt, und dort hatte ich schon viel Kontakt mit der Bothmerschule in Stuttgart. Und danach war ich wieder für ein Jahr hier in Israel und dann drei Jahre in Deutschland. Ich habe dort die Bothmerausbildung gemacht. Und nach dieser Ausbildung fing ich an zu arbeiten in der Waldorfschule in Harduf.

Wann war das?

Vor sieben Jahren, jetzt bin ich seit sieben Jahren Sportlehrer in Harduf. Das ist das große Bild. Aber was meine persönliche Beziehung zur Anthroposophie angeht, habe ich das Gefühl, das ist, ich kann das sagen jetzt nach ungefähr 17 Jahren, für mich ist die Anthroposophie eigentlich ein Weg zum Leben. Das ist eine menschliche Frage: Was ist eigentlich unsere Beziehung zu diesem Leben, warum sind wir hier? Ich kann das eigentlich so sagen, soweit ich es verstehe, dass wir nicht nur unser physisches Leben hier leben, unser Tagestun, aber das hat etwas zu tun auch mit dem Spirituellen, auch mit dem Gefühlsleben, das ist ja auch unser „normales“ Leben. Für mich persönlich hat meine Beziehung zur Anthroposophie eigentlich viel zu tun mit Sozialarbeit: wie können die Leute eigentlich zusammenarbeiten, wie können die Leute eigentlich etwas wirklich Neues machen? Das geht im Grunde über dieses Selbstverständnis, dass jeder sicher ist oder das Gefühl hat, dass er weiß, was er im Leben machen will, und dass das nicht nur aus dem Wunsch kommt, dem äußerlichen oder persönlichen Wunsch, sondern dass das mehr ist, etwas anderes, sehr eigenes, und das ist, wie ich finde, etwas spirituelles. Das ist etwas, das geht von dieser Strömung aus, die eigentlich etwas ganz Neues schaffen.
Und das bringt uns eigentlich zu dieser besonderen Situation, die es hier in Israel gibt. Das ist eine Schicksalsfrage: ich bin Araber, und ich habe in der westlichen Kultur gelebt und studiert, in England und Deutschland, für mich ist das der Westen, das ist etwas fremdes, aber es gibt auch etwas anderes, näheres, das mir ebenso fremd ist, und das ist mein Nachbar, das ist die jüdisch-israelische Gesellschaft. Das ist nicht meine Gesellschaft. Die israelische jüdische Gesellschaft, das ist etwas gemischtes aus Ost und West, und eigentlich hat das nichts mit mir zu tun. Ich habe meine Kultur, ich habe meine Art zu leben, meinen kulturellen Weg. So stellt sich mir die Frage, wie soll ich das machen, ich meine: ich, Amin, wie soll ich eigentlich mit diesen drei verschiedenen Kulturen – ich sage im Großen und Ganzen diese drei, vielleicht es gibt es ja eigentlich sogar mehr als diese drei – aber da sind drei verschiedene Kulturen und ich habe Kontakt gehabt mit diesen drei verschiedenen Kulturen. Und vielleicht haben diese drei verschiedenen Kulturen an mir gearbeitet. Ich kann sagen, ich bin ziemlich sicher, dass ich nicht mehr nur Araber bin. Und das hilft mir vielleicht, dieser Kontakt mit drei verschiedenen Kulturen, dass ich zu diesem Bewusstsein komme, dass ich eigentlich hauptsächlich ein Mensch bin. So weit ich es verstehe, gibt es zum Beispiel die Juden, ja, das ist eine mir fremde Kultur, aber es gibt dort eben auch ganz einfach Menschen, es gibt dort Leute wie mich, und auch in der westlichen Kultur, zu der ich Kontakt habe, da gibt es Leute mit einer mir fremden Kultur, aber wir können die gleichen Gefühle haben über viele Sachen, die gleichen Gedanken und vielleicht kommt sogar manchmal eine gleiche Willensrichtung zustande, wenn wir etwas zusammen machen.
Ich meine, vielleicht wird das klarer durch die Anthroposophie, dass ich sagen kann, dass die Kultur nichts zu tun hat mit dem Menschen selbst, dass die Kultur wie eine Art Kleidung ist, wie ein Mantel, dass man aber etwas Tieferes hat, dass es da etwas gibt unter dieser Hülle, dieses Kristall von purer Menschlichkeit. Und das ist eigentlich mein Ziel, mein Weg, dass diese Kräfte, diese menschliche Kräfte, dass wir die nutzen lernen. Wir können als Menschen aus verschiedenen Kulturen, aus verschiedenen Ländern, zusammenkommen, weil wir irgendwo auch gleich sind.
Und vielleicht bringt uns das zu unserem Projekt Sha’ar la’Adam, das ist für mich wie eine Zusammenfassung dieses Gedankens. Diese Fragen, diese Wünsche, dazu, wie die Menschheit, die Leute eigentlich zusammenkommen können zu diesem menschlichen Bewusstsein, dass das Menschliche nichts zu tun hat mit Kultur, mit arabischer Kultur oder westlicher Kultur oder jüdischer Kultur, das ist das Zentrum in der Mitte dieses Projektes. Im Zentrum steht eigentlich das Bewusstsein von Menschheit, Menschsein. Und die Unterschiede zwischen den Kulturen, den verschiedenen Kulturen, das ergibt sich nebenbei, ist nicht die Hauptsache. Die Hauptsache, das ist die Menschheit, wie kann man zusammenkommen und zusammen etwas machen? So hoffe ich, dass durch Sha’ar la’Adam oder die Arbeit von Sha’ar la’Adam, das wir vielleicht nicht gerade eine neue Kultur bauen, weil ich will eigentlich gar nicht unbedingt eine neue Kultur, aber vielleicht ein neues Bewusstsein, ein anderes Verhältnis der Menschen zum Leben.
Das fängt vielleicht mit dem ganz alltäglichen Leben an: Wie können eigentlich Araber, Juden, Christen zusammen auf diesem sozialen Feld arbeiten, einander verstehen.
Oder ein anderes Ziel, vielleicht ein großes Ziel, das auch weiterführt, das nicht zu tun hat mit jüdischer und arabischer Kultur in Israel: der Kontakt mit anderen fremden Kulturen in der Welt. Es entsteht dieses Bewusstsein, dass die Welt jetzt sehr klein geworden ist durch Internet, durch Fernsehen. Eigentlich haben wir Kontakt zur ganzen Welt, oder? Wir sind nicht nur in Israel, und alles, was irgendwo passiert hat nichts mit mir zu tun, das ist nicht mehr so, nein. In dieser kleinen Welt ist es sehr wichtig, dass dieses Bewusstsein sich inkarniert. Das kommt, und es hat die Kräfte, so etwas zu sein wie ein Werkzeug, wie gehe ich mit dieser Welt nun um? So etwas meine ich, denke ich, wünsche ich mir von Sha’ar la’Adam. Wie können wir Menschen ein solches neues Werkzeug benutzen in dieser kleinen Welt?
Ich habe kein Interesse an oberflächlich-politischen Fragen. Was die Politik eigentlich aus dieser Welt macht, ist, dass die Welt gespalten ist in zwei Teile, auf der einen Seite gibt es den amerikanischen Materialismus, Kapitalismus und auf der anderen Seite haben wir den fanatischen Islam – der kommt aus der Religion genauso fanatisch daher. Und diese zwei Parteien kämpfen miteinander, und dieser Kampf hat nichts zu tun mit Dialog. Es gibt keinen Dialog mehr, es gibt nur die Frage: Wer ist der Herrscher, ich oder du?
Ich persönlich habe eigentlich gar nichts zu tun mit diesen Strömungen. Ich möchte weder in einer Gesellschaft materialistischer Kapitalisten leben noch in einem fanatisch-moslemischen Gottesstaat. Ich möchte mein eigenes Leben leben, mein Leben als ein freier Mensch. Wenn ich zu einer Gruppe gehöre, verliere ich meine Identität. Ich brauche einen neuen Ort, einen dritten Ort, um frei sein zu können. Einen Ort, der auf dem eigentlichen Menschenbewusstsein gegründet ist.

Wie siehst Du die Beziehung zwischen Sha’ar la’Adam – Bab lil’Insan und der arabischen Gesellschaft?

Eigentlich gibt es für die arabische Gesellschaft, eine Schwierigkeit: vielleicht hat man durchaus Interesse etwas zu ändern oder etwas Neues zu bringen. Aber wenn ich über Anthroposophie mit Arabern spreche, haben sie immer das Gefühl, dass das aus dem Westen kommt. Und das ist vielleicht die erste Schwierigkeit. Schon wieder etwas, das aus dem Westen zu uns kommt, sagen sie und machen diese Gesten, die besagen, dass sie das nicht wollen: Wir haben genug vom Westen! Da entsteht eigentlich die Tendenz, dass sie sich diesem fanatischen Islam annähern, so dass die Schwierigkeit, die Arbeit an der Anthroposophie in der arabischen Gesellschaft eigentlich mit viel Vorsicht, mit großer Vorsicht angegangen werden muss. Zum Beispiel dieses Projekt Waldorferziehung für die arabische Gesellschaft. OK, die Leute kommen und studieren Anthroposophie oder so, aber du musst sehr taktvoll mit ihnen sein. Zum Beispiel kannst du nicht mit den Moslems so ohne weiteres über Christentum in der Anthroposophie sprechen. Für mich ist das klar, dass die Anthroposophie eigentlich darauf basiert, ich habe kein Problem damit, weil ich sage: Anthroposophie ist eigentlich keine neue Religion. Sie ist ein neuer Schulungsweg, wie du als Mensch Dein Bewusstsein, dein Leben, dein tägliches Leben ändern kannst. Das ist in Ordnung, ich bin Araber, ich bin Moslem, aber ich studiere Anthroposophie, ich mache viel mit Anthroposophie, aber ich bin nicht Christ. Für mich hat die Religionsfrage nicht direkt zu tun mit Anthroposophie, auch wenn die Anthroposophie auf dem Christentum basiert. Aber ich kann nicht sehr offen über diese Dinge mit anderen Leuten sprechen. Diese Vorsicht mit der arabischen Gesellschaft ist sehr, sehr wichtig.

Was sind die drängenden Probleme der arabischen Gesellschaft? Du erwähntest Verwestlichung, Zerfall alter Werte. Was kann da Waldorfpädagogik leisten? Anthroposophie?

Lass uns das einfach so anschauen: In Israel gibt es eigentlich Araber. Und wenn wir über die arabische Gesellschaft reden, dann meinen wir gleich die ganze arabische Welt, die große arabische Kultur, Gesellschaft. Wir sprechen jetzt mal nur über die Araber in Israel, die arabische Gesellschaft in Israel. Die Araber in Israel haben viele Schwierigkeiten. Zuerst – das hängt alles zusammen mit der Politik – gibt es viele Araber in Israel, die sagen, wir sind oder wir wollten Israelis sein. Wir sind Araber, OK, wir haben unsere arabische Gesellschaft, Kultur, aber wir sind israelische Bürger and wollen israelische Bürger sein. Und was heißt das? Araber sein und vollständig israelischer Bürger. Ganz und gar. Das zeigt ja ganz deutlich ein Problem auf, was eben auch im jüdischen Staat liegt, da es noch nicht richtig geklärt ist, wie der Staat organisiert ist. Ja, ja, weil Israel ein jüdischer Staat ist. Was ist im Grunde ein jüdischer Staat? OK, sie sagen, es gibt wenige Araber, einige Araber hier, und wir schauen mal, wie wir damit umgehen, aber die Situation ist ganz anders, es gibt in Israel jetzt ungefähr eine Million Araber, nur in Israel, ohne die Westbank und den Gazastreifen. Das ist also eine durchaus wichtige Frage, was für eine Beziehung die israelischen Araber zum Staat Israel haben. Die Israelis haben ihren Unabhängigkeitstag, ihre israelische Flagge und ihre Nationalhymne, die „HaTikwa“: das alles hat nichts zu tun mit mir als Araber. Nicht diese Flagge und nicht dieses Lied. Die Frage ist also eigentlich: Wie kann dieser israelische Staat etwas so verändern, zum Beispiel mit der Flagge, und mit der Nationalhymne, dass ich da auch noch mitkommen kann, mich zugehörig fühle und empfinde: Das ist meine Flagge, das ist mein Lied. Oder ich entwickle eben eine Beziehung zu dieser Flagge oder diesem Lied. Das ist die Frage nach der nationalen Identität der arabischen Gesellschaft in Israel. Das ist eine Seite. Die andere Seite, dass ist die Erziehung, die Schule. Es gibt das Erziehungsministerium, und dort gibt es zwei Abteilungen. Eine für die jüdischen Schulen und eine für die arabischen Schulen, die moslemischen, christlichen, drusischen. – Meine Frage ist: Warum muss das so sein? Es gibt die Erziehung von Kindern, das ist die Erziehung für alle.

Wobei man da vielleicht auch ein bisschen Rücksicht nehmen will…?

Nein, jedenfalls nicht auf die Kultur, höchstens auf die Sprache. Ich bin Araber, ich war in arabischen Schulen. Und was habe ich gelernt in dieser Schule? Ich habe über die jüdische Kultur gelernt, nicht die arabische. Das Abschlussexamen nach der zwölften Klasse handelte von jüdischer Kultur, Religion, Literatur und so weiter…

…Und die Juden lernen arabische Kultur???

Nur wenig! Warum ist es im israelischen Staat, in dem Araber und Juden leben, so, dass alle Araber Hebräisch sprechen und die meisten Juden kein Arabisch können? Der Grund ist, dass die Juden sagen: nein, wir sind hier der Chef, wir brauchen eure Sprache nicht, eure Kultur, aber ihr müsst unsere Sprache und Kultur lernen, weil ihr in unserem Staat lebt. Es gibt noch keine Verfassung – nach mehr als 50 Jahren sind wir noch in der Pionierphase… – die Verfassung wird schmerzliche Klarheit bringen… Das ist ein sehr großes Problem. Viele Menschen haben die Frage: Wie soll das weitergehen? In vielleicht zwei, drei, zehn Jahren kommt in der Westbank der Palästinensische Staat. Schön, aber was ist los mit der Million Araber hier? Das ist eine Frage für die Araber aber auch für den israelischen Staat. Wie geht das? Auf der anderen Seite würde eine Lösung in dem israelischen Kernland sich eher positiv auf die Gesamtsituation der Araber auswirken. So kommt man zum Konflikt zwischen Jüdischem Staat und Demokratie. Das Hauptproblem für die Juden in Israel ist, dass das Judentum nicht nur eine Religion ist sondern für die Juden hier auch eine Nationalität die Nationalität, ein Volk. Es gibt keinen Unterschied zwischen Religion und Nation für die Juden. Für sie ist das das gleiche. Aber wenn Du zum Beispiel Araber bist, ist das auch eine Nationalität, meine Nationalität in diesem Sinne ist Arabisch. Und meine Religion ist Islam oder Christentum oder irgendwas.

Wie sieht das eigentlich aus mit den jüdischen Arabern, gibt es solche auch, die hätten doch wahrscheinlich ziemliche Probleme?

Das gibt es. Aber das Problem ist, dass es in Israel keinen Unterschied gibt zwischen Nationalität und Religion. Israel ist der Staat für die Juden. Jude ist Nationalität und Religion.

Lass uns zum Schluss noch zurück zur direkten Nachbarschaft kommen. Wie hat sich die Beziehung zwischen Harduf und Sawaed El-Homeira entwickelt?

Eigentlich von Anfang an, seit 1982, war das eine sehr gute Beziehung zwischen Harduf und meinem Dorf Sawa’ed El Homeira, und sie haben uns sehr geholfen, damit wir hier bleiben durften, weil der Staat wollte, dass wir wegziehen sollten. Sie haben uns sehr geholfen, und sie haben uns auch mit Wasser versorgt. Es gab einmal Schwierigkeiten mit Harduf, die aber jetzt geklärt sind, das hat etwa drei Jahre gedauert. Das war entstanden, weil bei der Planung von Harduf davon ausgegangen wurde, dass wir wegziehen würden, und der Plan von Harduf so gemacht wurde, als ob Sawa’ed El-Homeira nicht existierte. 1996 hat der Staat entschieden, dass wir bleiben dürfen und das Dorf genehmigt. Und dann entstand das Problem der Grenze des Bebauungsplans von Harduf. Die ging durch unser Dorf. Das war der einzige Konflikt zwischen uns und Harduf, aber trotzdem eigentlich war der schwierigste Beteiligte das Regionalbüro, der Staat, das Planungsamt. Da entstand die Frage für die Leute in Harduf, was sie eigentlich wollten. Sie sagten in Ordnung, wir ziehen unsere Grenze zurück vom Land der Sawa’ed El-Homeira. Es gibt Harduf und den Nachbarn Sawa’ed El-Homeira. Jeder hat seine Grenze und seinen Plan, und wir können normale Kontakte haben, normale Nachbarbeziehungen. So finde ich das sehr gut… Zwischen Harduf und uns ist jetzt alles geklärt. Aber nun muss die Lösung noch zu der staatlichen Behörden. Aber für mich ist das ein guter Anfang, dass Sawa’ed El-Homeira und Harduf dort zusammen den Antrag stellen, das ist toll…

Das Gespräch führte Johann Schuur

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