Die Gründung einer Amuta für den Betrieb der Begegnungsstätte

von | 15. Apr.. 2002

Mit der Gründung einer israelischen Amuta als Rechtsträger beginnt die nächste Phase der Begegnungsstätte in Galiläa. Erste Gesprächsgruppen, Arbeitseinsätze und Sprachkurse sind geplant. Ein engagiertes junges Team arbeitet bereits am organisatorischen und inhaltlichen Aufbau.

In Israel laufen zurzeit die Anträge zur Gründung einer „Amuta“, eines Vereins als Rechtsträger. Organisatorische Hilfe bekommen wir dabei vom neuen Geschäftsführer der Waldorfschule in Harduf, der auch bei der Beschaffung von Fördermitteln helfen will.

Außerdem sollen so schnell wie möglich die ersten inhaltlichen Aktivitäten beginnen:

  • Gesprächsgruppen zu verschiedenen Themen,
  • Arbeitseinsätze und
  • Kurse, z. B. Arabisch für Israelis und Englisch für Beduinen.

Es gibt auch schon Anfragen von Schulklassen und Gruppen, aber wir möchten noch sehr genau anschauen, was in unsere Zielsetzung wirklich hineinpasst und was wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt überhaupt schon leisten können.

Die israelische Mitarbeiterin des „jungen Teams“, Amira Shir (23), hat ihre Arbeit bereits mit vollem Elan begonnen. Sie hilft nun bei der Erstellung des Textes für die Broschüre, bei organisatorischen Vorbereitungen im praktischen Bereich und widmet sich dem in Israel parallel erscheinenden Newsletter für Interessenten des Projekts. (Von ihr stammen übrigens auch die Fotos von der Konferenz!)

Ilse Wellershoff-Schuur

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